Bildung entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe

Verantwortung der Stadt als Sachaufwandsträger
Bei den umfassenden Baumaßnahmen, die durch die notwendige Renovierung und Sanierung der Grund- und Mittelschule am Lodererplatz erforderlich sein werden, ist dem Grundgedanken „ Schule als Lebensraum und dritter Pädagoge“ Rechnung zu tragen. Dabei soll an der Planung die gesamte Schulfamilie beteiligt werden. Die entstehende Schullandschaft muss einerseits dem Prinzip der Nachhaltigkeit entsprechen, andererseits eine flexible Nutzung (z.B. bei veränderten Schülerzahlen) ermöglichen.
Durch entsprechende bauliche Maßnahmen ist Inklusion an allen städtischen Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen umzusetzen.
Das Angebot an Ganztagesplätzen ist in Erding in den letzten Jahren verbessert worden. Wir begrüßen, dass nun auch bei anderen Parteien ein Umdenken und Umlenken stattgefunden hat. Wir erwarten, dass auch die Bayerische Staatsregierung einlenkt und den erforderlichen Personalbedarf an Lehr- und weiteren pädagogischen Fachkräften abdeckt. Für Erding wollen wir einen weiteren Ausbau der gebundenen Ganztagsschulen. Für jede Schülerin und jeden Schüler soll, wenn hierfür Bedarf bzw. Nachfrage besteht, ein qualitativ hochwertiges Ganztagsangebot geschaffen werden. Die Angebote der Schulsozialarbeit sind weiterhin zu fördern und zu unterstützen.

Haushaltsstelle Jugendpflege
Für die Förderung der Jugendarbeit in der Großen Kreisstadt Erding ist eine Haushaltsstelle einer /eines kommunalen Jugendpfleger/-in zu schaffen und zu besetzen. Zur Verbesserung der Situation der Jugendlichen und der Jugendarbeit nimmt dieser planende, initiierende, koordinierende und unterstützende Tätigkeiten wahr

Ausbildung ermöglichen
Jeder Jugendliche in Erding muss die Chance auf eine Ausbildung haben. Dies hat eine solidarische Gesellschaft zu ermöglichen. In Erding geht jedes Jahr ein zu hoher Anteil der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss von den Schulen. Deshalb brauchen wir auch Maßnahmen für Ausbildungsabbrecher und Jugendliche ohne Schulabschluss. Bildung findet überall statt, nicht nur in den Bildungseinrichtungen. Darum unterstützt die Erdinger SPD konsequent die Arbeit der Jugendzentren und der Jugendverbände.
Die Stadt und die städtischen Eigenbetriebe sollen eine Vorbildfunktion bei den Ausbildungsplätzen übernehmen.

Bedarf an Krippen und Horten decken
Die SPD begrüßt, dass ihre jahrzehntelange Forderung nach einer ausreichenden Versorgung mit Kindertagesplätzen umgesetzt wird.
Eine weitere wichtige Aufgabe wird es bleiben, genügend qualifiziertes Personal für Kindergärten und Horte zu finden.

Kinder und Jugendliche beteiligen
Die Meinungen von Kindern und Jugendlichen haben für die Erdinger SPD großes Gewicht. Deshalb hat sich die SPD für die Wahl eines Jugendparlaments unabhängig von der nationalen Zugehörigkeit sowohl beim aktiven als auch beim passiven Wahlrecht eingesetzt. Die sinnvolle Ausweitung der Altersbegrenzung von 18 auf 21 Jahre, um Jugendlichen eine längere Amtsperiode zu ermöglichen, wurde ebenfalls erfolgreich durchgesetzt.
Das Jugendparlament stellt eine konkrete Umsetzung von Teilhabe und Mitbestimmung durch Jugendliche dar und nimmt die Vertretung spezieller Kinder und Jugendliche betreffender Interessen gegenüber der Kommune wahr.
Kinder und Jugendliche haben als Teil unserer demokratischen Gesellschaft Anspruch auf Anhörung und Beteiligung an allen gesellschaftlichen und politischen Belangen. Die unbestreitbaren Anlaufschwierigkeiten dürfen nicht entmutigen. Jedes neue demokratische Gremium muss seine Möglichkeiten und Grenzen erst finden.

Bildungsdialog
Die Stadt Erding beteiligt sich an der Initiative "Bildungsregionen" im Landkreis Erding. Die Bildungslandschaft in der Stadt und im Landkreis hat sich gut entwickelt (FOS/BOS, Akademien, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, private Fachhochschule, Volkshochschule, Kreismusikschule). Die Weiterentwicklung der Erdinger Bildungslandschaft muss auf die Vernetzung, den Ausbau und neue Akzente setzen und dabei sowohl die frühkindliche Erziehung als auch die Weiterbildungsmaßnahmen, insb. auch für Senioren mit einbeziehen. Dazu gehört auch der Erdinger Dialog der Generationen, der sich dem gemeinsamen Leben und Lernen von Jung und Alt widmet. Dieser Dialog benötigt auch Räume für die Begegnung junger und alter Menschen. (Mehrgenerationen- / Bürger-Haus)

Jugend-, Sozial- und Gleichstellungspolitik
Die SPD fördert durch die Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel präventive Jugend- und Jugendsozialarbeit, um damit vorrangig die Unterstützung für kinderreiche Familien, Alleinerziehende, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und andere hilfebedürftige Gruppen zu betreiben.

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Programm Teil II:

Bildung entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe

Verantwortung der Stadt als Sachaufwandsträger

Haushaltsstelle Jugendpflege

Ausbildung ermöglichen

Bedarf an Krippen und Horten decken

Kinder und Jugendliche beteiligen

Bildungsdialog

Jugend-, Sozial- und Gleichstellungspolitik

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Programm II

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